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28 Ohm / 12,5 Ohm / 50 Ohm - Was soll das? Eine Erklärung...

Vorneweg, alle Antennen sind selbstverständlich für einen Einganswiderstand von 50 Ohm (auf der Resonanzfrequenz) konzipiert und könnsen selbstverständlich mit allen üblichen Amateurfunkgeräten mit 50 Ohm Antennenanschluß betrieben werden. Die Angabe der Ohmzahl bezeichnet das Antennendesign, auf welches der Bausatz basiert. Eine Absenkung des Strahlungswiderstandes des Dipols hat einige Vorteile (z.B. mehr Gewinn, bessere Abstrahlcharakteristik), welche mit etwas weniger nutzbarer Bandbreite "erkauft" werden. Diese Bandbreite ist jedoch in den seltensten Fällen überhaupt notwendig. Alle Antennen im 28 Ohm oder 12,5 Ohm Design werden mit einer Anpassleitung auf die nötigen 50 Ohm Eingangswiderstand für den Transceiver transformiert, ähnlich wie bei Faltdipolen mit der Umwegleitung. Der Transceiver "sieht" dann auch die 50 Ohm, und keine 28 oder 12,5 Ohm.

Unterscheidungsmerkmale:
50 Ohm Design: Herkömmliches Design mit weniger Gewinn, jedoch in der Regel höherer nutzbarer Bandbreite. Keine Anpassung notwendig, die Bausätze enthalten eine Speisedrossel zur Unterdrückung von Mantelwellen.
28 Ohm Design: Guter Kompromiss zwischen Bandbreite und Gewinn. Jeder Bausatz enthält Kabel für eine Anpassleitung mit 75 Ohm Kabel.
12,5 Ohm Design: Hochgewinn-Antennen, mit geringer Bandbreite. Diese Antenne müssen unbedingt in einer freien Umgebung montiert werden. Jede weitere Antenne in der Nähe verstimmt die Antennen sofort. Jeder Bausatz enthält Kabel für eine Anpassleitung mit 50 Ohm Kabel.

Mehr Informationen finden Sie auch auf der Webseite von Martin, DK7ZB:
http://www.mydarc.de/dk7zb/Download/speisung.pdf oder http://www.mydarc.de/dk7zb/5-el-2m/28-Ohm-Prinzip.htm (28 Ohm Technik)
http://www.mydarc.de/dk7zb/Download/6m-yagis.pdf (12,5 Ohm Technik)